Domaine
Didier Grappe

Rezepte von Marie Thérèse Grappe

Marie Thérèse Grappe ist eine mit dem „blauen Band“ der französischen Köche ausgezeichnete Gastronomin. Seit langem vertritt sie mit Herz und Leidenschaft die traditionelle, auf den besten Produkten der Region basierende Küche der Franche-Comté. Hier präsentiert sie Ihnen exklusiv eine Auswahl an Rezepten köstlicher Gerichte, die gleichermaßen für festliche Dîners im Familien- wie auch im kleineren Freundeskreis geeignet sind und welche die Weine der Domaine Grappe in hervorragender Weise ergänzen. 

  • Cocktail Jurassien

  • Morteau-Wurst mit Kartoffeln und heißem Cancoillote

  • Gegrillte Forelle, in Butter geschwenkt und im Mandelmantel

  • Gegrillte Forelle, in Butter geschwenkt und im Mandelmantel

  • Jakobsmuschelpfanne mit Tagliatelle

  • Foie Gras und Salz mit geröstetem Gewürzbrot

  • Nusseis mit Gewürzbrot (Früchtebrot) und Macvin


MT Grappe, Vorsitzende der Association des Oenophiles et Dégustateurs du Jura (Vereinigung der Weinliebhaber und Weinverkoster im Jura) mit dem großen Chefkoch Paul Bocuse während einer Versammlung der ausgezeichneten Köche „Cordons Bleus de France“

Cocktail Jurassien

Geben Sie einen Fingerbreit Macvin zusammen mit 4 bis 5 getrockneten Rosinen zusammen in eine Sektflöte und füllen Sie das Glas mit Crémant du Jura (Schaumwein) auf.

Ihre Gäste werden voller Verwunderung sehen, wie die Rosinen mit den Sektperlen auf- und abtanzen. Ihr Aroma harmoniert dabei perfekt mit dem Macvin und Crémant. Und auf die Frage, wie man dieses entzückende Ballett hervorzaubert, antworten sie einfach: „Sie brauchen nur den Glasboden kitzeln, dann bewegen sie sich ganz von alleine!“ Garantiert ein großer Erfolg – und ein hervorragender Aperitif für ein nachfolgendes Menü – hicks!

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Morteau-Wurst mit Pellkartoffeln und heißem Cancoillote

Lassen Sie die regionale, geräucherte Wurstspezialität „Saucisse de Morteau“ 30 Minuten in Wasser oder im Dampfkochtopf kochen, ohne sie vorher anzustechen, und garen sie gleichzeitig die Pellkartoffeln. Erhitzen Sie langsam – am einfachsten in der Mikrowelle – ein Töpfchen Cancoillotte. Hierbei handelt es sich gleichfalls um eine regionale Schmelzkäsespezialität. Besonders empfehlenswert ist hier die Variante mit Knoblauch (Cancoillote à l’ail). Gemeinsam mit den Pellkartoffeln und dem Cancoillotte und begleitet von einem grünen Salat ist diese Morteau-Wurst besonders im Winter ein einfaches, aber köstliches Gericht für Groß und Klein.

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Gegrillte Forelle, in Butter geschwenkt und im Mandelmantel

Nehmen Sie die Forelle sorgfältig aus, waschen und trocknen Sie sie vorsichtig. Dann salzen Sie die Innenseite und bestäuben Sie sie anschließend mit Mehl. Am besten geben Sie die Forelle hierzu zusammen mit etwas Mehl in eine Plastiktüte und schütteln sie leicht. Braten Sie den Fisch in einer mit Butter und Öl gefetteten Pfanne etwa 7 Minuten auf jeder Seite, bis sie gut angebräunt ist. Anschließend salzen, pfeffern und warm stellen.

Entfernen Sie überschüssiges Bratfett aus der Pfanne und lassen Sie erneut Butter darin schmelzen und leicht (!) anbräunen. Dann geben Sie abgezogene Mandeln (am besten Mandelblätter) hinzu, lassen sie goldbraun werden, verteilen sie über die Forelle und servieren diese mit Dampfkartoffeln.

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Jakobsmuschelpfanne mit Tagliatelle

Kochen sie die Tagliatelle al dente.

Lassen Sie zwei kleingehackte Schalotten in etwas Butter anschwitzen und löschen Sie sie mit einem Gläschen Weißwein, am besten mit einem Savagnin, ab. Wenn der Wein verkocht ist, geben Sie einen kleinen Becher Sahne hinzu, lassen diesen erneu etwas einkochen, bis die Sauce leicht eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Unterdessen werden die Noix de Saint Jacques – also das ausgelöste Fleisch der Jakobsmuscheln - vorsichtig in Butter angebraten und abgeschmeckt. Aber Vorsicht! Hierzu reicht eine Minute pro Seite vollkommen, denn die Muscheln sollen zwar innen heiß, aber nicht hart, bzw. gummiartig werden, was schnell geschehen kann! Mischen Sie die Jakobsmuscheln mit der Sahnesauce und servieren Sie sie mit den Tagliatelle.

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Foie Gras (Gänse- oder Enteleberpastete) in Salz mit geröstetem Gewürzbrot

Wählen Sie für diese Delikatesse eine ganz frische, feste und rosafarbene Gänse- oder Entenleber. Klappen sie die beiden Lappen auseinander und öffnen Sie sie. Entfernen Sie erkennbare Nervenstränge und Blutgefäße. Pfeffern sie die Leberhälften und aromatisieren Sie sie mit Macvin, Cognac o.ä. Formen Sie die Leber zu einer Rolle und wickeln sie diese in ein feines Tuch, am besten eine Gaze ein. Legen Sie sie in eine Terrine oder eine andere, der Größe entsprechende Form und bedecken Sie die Leber mit grobem Salz. Legen Sie nun ein passendes Brettchen darüber und beschweren dieses mit einem Gewicht und lassen das ganze im Kühlschrank rund 24 Stunden lang ziehen.

Dann entfernen Sie das Salz und die Gaze, wickeln die Leberpastete in Frischhaltefolie ein und lassen sie erneut 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen. Die Foie Gras wird also nicht gekocht, sondern allein durch die Verbindung mit dem Salz „gegart“, sie behält so auch ihre ansprechende rosa Färbung. Und diese wirklich handgemachte Pastete wird Sie alle bisher genossenen Leberpasteten aus der Konservendose vergessen lassen...

Servieren sie die Pastete, in Scheiben geschnitten und mit Salz bestreut, zusammen mit eingelegten bzw. gedünsteten Feigen und mit getoastetem Gewürzbrot – einfach köstlich!

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Nusseis mit Gewürzbrot (Früchtebrot) und Macvin

Garnieren sie ein paar Nusseiskugeln mit süßem Gewürzbrot (etwa vergleichbar: Früchtebrot, Honigbrot) in einem Eisbecher und geben sie etwas Macvin darüber.

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