Domaine
Didier Grappe

Sélection des Oenophiles  
du domaine Grappe

  • Crémant  ( 5,90 uros )

  • Insouciantes 2005 ( 5 uros )

  • Chardonnay Grande Réserve 2005 ( 5 uros à profiter rapidement )

  • Savagnin ouillé 2003 ( 9 uros )

  • Vin de paille 2002 ( 16 uros la ½ bouteille )

  • Macvin ( 14 uros )  


Crémant, MacVin, Vin de paille, Savagnin, 
les Insouciantes, Chardonnay

                         


Crémant 

Crémant  ( 5,90 €uros )  

Nach der Champagner-Methode produzierter Schaumwein von weißgoldener Farbe und fein perlend, mit angenehmer Nase von reifen Früchten wie Reinette-Apfel und gelben Pfirsichen. Im Geschmack tritt zudem eine Note von Birne hinzu. Insgesamt zeigt der Crémant ein breites Geschmackspektrum und überrascht durch seinen vollendet runden, spritzigen und kräftigen Charakter.

Bieten Sie den Crémant Ihren Freunden als Aperitif an. Da er bereits ein fruchtiges Eigenaroma besitzt, sollte er besser nicht mit Obstlikören kombiniert werden. Besser harmoniert er mit Macvin und Rosinen zum cocktail jurassien

                         


Les insouciantes

Insouciantes 2005 ( 5 €uros )

Besteht aus den Rebsorten Poulsard (90%) und Trousseau (10 %).

Von recht heller, johannisbeerroter Farbe mit lachsfarbenen Reflexen. Ausgeprägtes, feines und klares Aroma, bei dem der Eindruck von kleinen roten Beeren und Johannisbeere dominiert, daneben lässt sich eine ganz leichte Dillnote bemerken. Vollmundig, von ausgeprägter Frucht, sehr lebendig und spritzig. Die Gerbstoffe (Tannine) verleihen dem Wein Eleganz, bleiben aber sehr zurückhaltend, einzig im Abgang ist er leicht adstringierend. Man erkennt den Geschmack kleiner roter Beeren und süßer Gewürze. Insgesamt ein höchst angenehmer, leicht ansprechender Wein, der aufgrund seiner Frische und Spritzigkeit jung getrunken werden sollte – und damit exakt so daherkommt, wie es seine Name (insouciantes = sorglos, unbekümmert) ankündigt.

Hierzu passt gut eine Saucisse de Morteau mit Kartoffeln und geschmolzenem Cancoillotte.

                         


Chardonnay

Chardonnay Grande Réserve 2005 ( 5 €uros à profiter rapidement )  

Dieser Chardonnay ist zehn Monate lang auf seinem Weinhefebett in Fässern gereift, wobei er nicht oxidiert wurde. Von blassgelber, mit Goldreflexen durchzogener Farbe, besitzt der Wein ein ausgeprägtes und höchst komplexes Aroma, bei dem neben Vanille, Honig, Butter und Iris der Duft weißer Pfirsiche, Spuren von Zitrusfrüchten, Limonen und Noten von Mineralien wieder zu erkennen sind.

Im Geschmack pikant, sauber und komplex. Dabei entwickelt der Wein inmitten des vollen, sehr harmonischen Charakters eine ansprechende Säure, im Abgang verleihen die Zitrus- und Anisnoten ihm eine angenehme Spritzigkeit und Frische.

Ein reicher, ausgeprägter Wein, den man sowohl bereits heute trinken, aber auch einige Jahre im Weinkeller lagern kann und der hervorragend zur Forelle im Mandelmantel passt.

                         


Savagnin ouillé

Savagnin ouillé 2003 ( 9 €uros )  

Diese sehr alte, dem Traminer verwandte Rebsorte Savagnin war ehemals weit verbreitet. Heute jedoch wird sie fast nur noch im Jura angebaut, wo sie auch die Grundlage für den berühmten Vin Jaune bildet und in vielen Weißweinen als Verschnitt verwendet wird.

Von brillant-klarer, blassgelber Farbe und ausgeprägt reichem, komplexen Aroma. Darin erkennt man vor allem Noten von Zitrusfrüchten, Limone und Grapefruit wieder, später dann auch das Aroma von Brioches (süßen Hefebrötchen) und Toast sowie von Trockenfrüchten, Bittermandeln oder frischen Walnüssen.

Geschmacklich präsentiert sich der Wein frisch, voller Finesse und gehaltvoll genug, um die spürbare Säure auszutarieren. Er ist abgerundet, vollmundig, ausgeprägt und rassig, offenbart nachwirkend Milch-, Brioche- und Vanillearomen sowie Zitrus- und mineralische Noten und schließlich zeichnet sich seine Qualität durch einen langanhaltenden Abgang ab.

„Das ist elegant, das hat wahrhaft Klasse!“ würde der große Meister dazu sagen.

                         


Vin de paille

Vin de paille 2002 ( 16 €uros la ½ bouteille )  

Dieser Strohwein (paille = Stroh) wird ausschließlich in halben Flaschen verkauft. Es handelt sich um einen Süßwein aus rosinierten Trauben, die ehemals auf Stroh ausgebreitet wurden, heute werden sie in gut durchlüfteten Räumen in kleine Holzkisten gelegt oder aufgehängt. Dadurch verdunstet ein Teil des Wassergehaltes, wodurch der Süßegrad enorm ansteigt.

Kennzeichnend für den Vin de paille ist seine bernsteinfarbene, manchmal ins Kupfer changierende Farbe. Sein intensiver Duft erinnert an Trockenobst wie Feigen, Datteln, Aprikosen und andere getrocknete Früchte sowie Gewürzbrot. Trotz seiner Geschmeidigkeit behält der Wein eine gewisse Frische, auch die Aromen ändern sich im Mund nicht. Ein exquisites Tröpfchen, das man am besten in trauter Zweisamkeit genießt und insbesondere bei den Damen der Weinkennerschaft beliebt - und begehrt - ist.

Probieren Sie es aus, am besten zusammen mit der Foie gras im Salzbett und geröstetem Früchtebrot!

                           


Macvin

Macvin ( 14 €uros )  

Macvin ist ein süßer Likör auf der Basis von Traubenmost und Trester-Branntwein (Marc), der für mindestens 18 Monate in Eichenholzfässern gelagert wurde. Der Macvin du Jura wurde 1991 - übrigens als exakt vierhundertste Appellation - klassifiziert. Solche Weine sind in Frankreich bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt und sollen von den Äbtissinnen des Klosters Château-Chalon kreiert worden sein. Ursprünglich handelt es sich um einen gekochten Wein, dem Aroma- und Gewürzstoffe beigemengt wurden. Später wurde ein durch Kochen konzentrierter Traubenmost produziert, den man mit Trester-Branntwein versetzte.

Von der Farbe her an Butterblumen erinnernd, entwickelt der Macvin einen Duft nach in Marc (Trester) eingelegten Rosinen und Trockenfrüchten. Er besticht durch eine perfekte Ausgewogenheit, bei welcher der Marc-Anteil gut austariert ist. Geschmacklich findet man die Aromen getrockneter Früchte, Confits und Karamell wieder. Ein köstlicher, allgemein sehr geschätzter Apéritif, für denen insbesondere die Damen schwärmen. Kein Wunder, dass er einst auch „Galant“ genannt wurde und der Lieblingswein von Margarethe von Flandern († 1405) war, der Herzogin von Burgund und Gemahlin Philipps des Kühnen (regierte 1363-1404), aus deren Zeit wir noch heute in Burgund und in der Franche-Comté zahlreiche bedeutende Kunstschätze bewundern können.

Ebenso gut aber schmeckt er zum Abschluss eines Dîners, z.B. zu Nusseis und mit Macvin beträufeltem Früchtebrot.

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